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FAQ – Häufig gestellte Fragen
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Jetzt anrufen064 197 783 006Eine einzelne verstopfte Leitung ist in den meisten Fällen innerhalb von ein bis zwei Stunden wieder frei, sofern kein baulicher Schaden vorliegt. Wie lange es tatsächlich dauert, hängt davon ab, wo die Engstelle sitzt und woraus sie besteht. Eine Fettablagerung im Küchenstrang löst sich mit Hochdruck oft zügig, festgesetzte Textilien oder eingewachsene Wurzeln brauchen deutlich länger. Muss zusätzlich die Kamera eingesetzt werden, weil die Verstopfung wiederkehrt, kommt Zeit für die Befahrung und die Auswertung des Befundes dazu. Eine belastbare Einschätzung geben wir, sobald wir die Situation vor Ort gesehen und die Leitung geöffnet haben.
Grabenlos heißt, dass die Leitung von innen instand gesetzt wird, ohne sie freizulegen – der Boden darüber bleibt unberührt. Zugang bekommt man über vorhandene Schächte oder eine kleine Öffnung. In der Leitung wird ein harzgetränktes Material positioniert, aufgeweitet und ausgehärtet, sodass eine neue, dichte Innenwand entsteht. Der Unterschied zur offenen Bauweise ist erheblich: Es entfallen Aushub, Verfüllung und die Wiederherstellung von Pflaster, Rasen oder Zufahrt. Gerade bei Leitungen unter befestigten Flächen ist das der entscheidende Vorteil. Auch die Bauzeit verkürzt sich dadurch von Wochen auf wenige Tage oder Stunden.
Sie lohnt sich immer dann, wenn dieselbe Verstopfung wiederkehrt oder vor einer geplanten Sanierung Klarheit über den Zustand nötig ist. Weitere typische Anlässe sind der Kauf einer Immobilie, Setzungen über der Leitungstrasse und die Abnahme nach Erdarbeiten auf dem Grundstück. Auch wenn eine Dichtheitsprüfung ein negatives Ergebnis geliefert hat, ist die Befahrung der nächste logische Schritt, weil sie die Stelle lokalisiert. Ohne Aufnahme bleibt jede Aussage über Ursache und Umfang eine Vermutung, und Vermutungen werden bei Erdarbeiten schnell teuer. Eine Aufnahme kostet weniger als ein Bagger an der falschen Stelle.
Ein Notfall liegt vor, wenn Abwasser austritt oder gar nichts mehr abläuft und dadurch Schaden an der Bausubstanz droht. Dazu zählen ein überlaufender Bodenablauf im Keller, eine Toilette, die bei jeder Spülung übertritt, oder mehrere Abflüsse, die gleichzeitig komplett stehen. Ein einzelnes Waschbecken, das langsam abläuft, ist dagegen unangenehm, aber kein Notfall und lässt sich meist regulär terminieren. Im Zweifel hilft ein kurzer Anruf: Wir ordnen die Lage anhand Ihrer Schilderung ein und sagen ehrlich, ob es warten kann. Lieber einmal zu früh anrufen als einen vermeidbaren Wasserschaden in Kauf zu nehmen.
Weil Fett im warmen Wasser flüssig ist, aber nach wenigen Metern abkühlt und sich als feste Schicht an der Rohrwand absetzt. Auf dieser klebrigen Schicht bleiben dann Speisereste, Kaffeesatz und Fasern hängen, sodass die Ablagerung immer weiter wächst. Anders als im Bad, wo vor allem Haare und Seife eine Rolle spielen, entsteht in der Küche ein harter, fest haftender Belag. Er lässt sich mit kaltem Wasser oder Hausmitteln kaum lösen. Deshalb braucht es Wärme und mechanische Einwirkung, um den Querschnitt wirklich wieder freizubekommen. Ein Sieb im Becken bremst diesen Aufbau spürbar.
Die häufigsten Auslöser sind Feuchttücher, Hygieneartikel, Papierhandtücher und Katzenstreu – Dinge, die sich im Wasser nicht auflösen. Anders als Toilettenpapier zerfallen sie nicht, sondern verfilzen im Rohr und bilden einen Pfropfen, an dem sich alles Weitere sammelt. Auch als spülbar beworbene Tücher gehören dazu, denn sie zersetzen sich deutlich langsamer, als der Hinweis vermuten lässt. Hinzu kommen kleine Gegenstände, die versehentlich hineinfallen. In älteren Leitungen reicht manchmal schon ein rauer Rohrabschnitt, an dem sich Material verfängt. Ein Abfalleimer im Bad verhindert die meisten dieser Fälle zuverlässig.
Bei einem üblichen Wohngrundstück ist die Spülung des Hausanschlusses meist an einem Vormittag erledigt. Die Dauer hängt an der Länge der Leitung, der Zahl der zugänglichen Schächte und daran, wie fest die Ablagerung sitzt. Reiner Sand lässt sich zügig ausspülen, verhärteter Schlamm oder Bauschutt kostet spürbar mehr Zeit. Kommt eine Kamerabefahrung dazu, sollte man zusätzliche Zeit für die Aufnahme und die Besprechung des Befundes einplanen. Wir sagen Ihnen vor Ort, womit realistisch zu rechnen ist. Planen Sie den Termin am besten so, dass die Zufahrt für das Spülfahrzeug frei bleibt.

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